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Hamburger Kultursommer

Deutschland muss sterben

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Daniel Ryser: “Deuschland muss sterben”, 2012, Heyne Hardcoe

Dieses Buch erzählt erstmals die ganze bewegte Geschichte der umstrittenen Band und ihres Umfelds: von Bandproben im Luftschutzbunker, von Hausbesetzungen in der Hamburger Hafenstraße, vom Aufstieg des FC St. Pauli vom Stadtteilclub zum gefeierten Kultverein, vom Ärger mit der Zensur und mit den Hells Angels.

Die Tour mit Lesung von Daniel Ryser und einem Akustik-Set von Dirk, Christian und Elf wurde im September 2013 fortgestezt.

Pressestimmen:
Entstanden ist keine Bandbiografie, viel mehr ist es eine Reportage über deutsche Popkultur der letzten dreißig Jahre mit einem Hauptdarsteller, der bisher eher als Komparse rezipiert wurde: Slime. Dass der Autor 1979, im Jahr der Bandgründung, geboren wurde, hält ihn glücklicherweise nicht davon ab, ausführlich über die sozialen und politischen Umstände der späten Siebziger und frühen Achtzigerjahre zu berichten. Diese historisierende Herangehensweise zahlt sich aus. Er schafft nicht nur einen Kontext zwischen Gesellschaft und Band, sondern auch zwischen damals und heute. Das Buch zieht eine klare Linie von den Kämpfen um die Hafenstraße zu der heutigen Verdrängung sozial Schwacher aus den Innenstädten und dem Verschwinden von Freiräumen.
(Frankfurter Rundschau)

Ryser, Jahrgang 1979, schrieb lange für die Schweizer Wochenzeitung WOZ, heute arbeitet er als Reporter für Das Magazin. In seiner überaus lesenswerten bandbiografischen Popkulturgeschichte geht es gewissermassen um alles, was für Slime einmal wichtig war. Und teilweise heute noch wichtig ist. Die Band ist ein Phänomen ihrer Zeit, die Zeit phänomenalisiert sich nicht zuletzt über diese Band. Deshalb erzählt Ryser von Punk und Politik in den späten 70ern, frühen 80ern und frühen 90ern. Die Lebendigkeit des Buches verdankt sich geschickt angeordneten Zitat-Passagen. Und wie so oft, wenn man klugen Menschen, schillernden Persönlichkeiten oder durchgeknallten Vögeln dabei zuhört, was sie an Orten und zu Zeiten erlebt haben, die man als besonders beredte Scharnierstellen von Geschichte bezeichnen darf, bekommt man das Gefühl, man wäre selbst dabei gewesen.
(TAZ)

Wie folgenreich der «neue» FC St. Pauli gewesen ist, müssen auch Anhänger anderer Vereine einräumen. Er half, das abschreckende Milieu des 1980er-Fußballs, das der frühere St. Pauli-Torwart Volker Ippig im Buch so treffend als «rechts von bürgerlich» beschreibt, einmal kräftig durchzulüften. Er machte jene schöne neue Fußballkultur, der sich das Land zuletzt so gerne hingibt, in vielerlei Hinsicht erst möglich. Schon deshalb verdient die Band oder Gang Slime, verdient vielleicht vor allem der Sänger Dirk Jora das kulturgeschichtliche Denkmal, das Ryser der Gruppe nun mit diesem Buch gesetzt hat. Es war sogar längst überfällig.
(Neues Deutschland)

Buchtipp nicht nur für Hamburgfans und Fussballpunks: DEUTSCHLAND MUSS STERBEN!
(Twitter des Museums des FC Zürich)

Man hat Dirk Jora und die anderen Typen im Verlauf der Lektüre von Daniel Rysers Slime-Buch Deutschland muss sterben richtig lieb gewonnen, ihre Haltungen und Handlungen klar begriffen. Und ist echt begeistert von einem Buch, von dem man zunächst dachte: Nein, nicht noch eine Punk-Geschichtsschreibung, ach, das ist doch mittlerweile bis ins letzte Klo im hintersten Proberaum ausgeleuchtet. Falsch gedacht: Schon der Titel mit dem rotem Stern und die Punk-Protest-Ansage stellen klar, dass es hier um weit mehr geht als um eine Bandbiografie und Musikerzählung, nämlich um Zeitgeschichte und um radikale Widerstandsformen. Pflichtlektüre für Streetfighter und politisch aktive Musikfans, aber auch für Stubenhocker; eigentlich für alle, die eine zeitgenössische Reportage lesen und es sich nicht zu einfach machen wollen. Um es mit Slime zu sagen: Nazis raus!
(Ostschweizer Kulturmagazin Saiten)

Mit «Slime – Deutschland muss sterben» ist Daniel Ryser ein Portrait der Band gelungen, das sich liest wie ein Slime-Konzert klingt: Rotzig, direkt, hart aber auch streckenweise nachdenklich oder sogar sentimental. Sollte man nicht ins Bücher- sondern ins Plattenregal stellen.
(Plastic Bomb)

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich für Musik und Zeitgeschichte interessiert.
(Luzia Braun, Blaues Sofa, ZDF)

Eines der gelungensten Bücher über Punkrock in Deutschland überhaupt.
(Die Toten Hosen)

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